Letzter Bootstag bis nach Trebes

 

Der letzte volle Bootstag war angebrochen. Um 9:00 kamen so langsam die Lebensgeister wieder auf unser Boot und wir fuhren bis zum nächsten Ort. La Redorte war kein großes Highlight, aber aufgrund des Chateaus machten sich Marc und Friederike auf den Weg, um ein wenig zu erkunden.

 

 

Das Rathaus war noch sehr hübsch und das Chateau mittlerweile zu Apppartments umgebaut. Friederike schaute sich im Schloss um während Marc noch ein wenig Baguette holte.

Nach dem Gewitter und dem Wind von gestern hatten die Waldbrände wieder zugenommen. Man konnte in der Luft den Brandgeruch riechen. Laut Karte war es aber ein ganzes Stück von uns weg. Die Hubschrauber zum löschen sahen wir trotzdem.

Wir mussten heute einige Kilometer machen und hatten so einige Schleusen vor uns. Alle bis auf Marc fuhren zwischendurch das Boot. Sophie machte wieder ein tolles Frühstück und Marc sprang immer wieder raus um zu schleusen.

Die Weinfelder wurden immer üppiger und man konnte sich sogar ein paar Trauben klauen und sie essen.

Ansonsten gibt es wenig zu erzählen. Wir fuhren immer weiter gen Trebes und leider dauerte es deutlich länger, als gedacht.

Wir brauchten bis 17 Uhr und ab 17 Uhr sollte es anfangen zu regnen, der Regen kam aber nie bei uns an.

 

Nach der Einfahrt in Trebes und einem sehr gekonnten Einparkmanöver von Johann machten Felix und Marc sich auf dem Weg das andere Auto zu holen.

Leider war der Parkplatz verschlossen und trotz aller Bemühungen kam die beiden nach fast 3 Stunden wieder ohne Auto zurück- richtig dumm gelaufen.

Carcassonne war das Ziel für den Abend, leider war der Zeitplan nicht wirklich ideal, aber wir fuhren trotzdem noch los. 

In die alte Burg haben wir es zwar nicht mehr geschafft, aber dafür sehr gut gegessen. Wir waren in einer französischen Brasserie und es gab super Tartar, Steak, Maccaroni und Tomate Mozzarella.

Irgendwie hat jeder Ort in Frankreich sein eigenes Fußgängerzonenüberdachungstheme (cooles Wort). Nach Sonnenblumen, Gold, Schmetterling und nun war es kunterbunt.  

Es war spät geworden und wir packten noch ein wenig am Boot, bevor es ein letztes Bierchen an Deck gab. Für den Blog war selbst Marc dann zu müde, mit dem Wissen, das es morgens um 6:30 wieder aufstehen angesagt war. Der zweite Versuch das Auto zu holen. Bis 9 Uhr mussten wir das Boot räumen und ohne Autos konnte wir nicht packen. Schon einmal vorweggenommen, wir haben die Autos wieder und waren um kurz nach 9 Uhr wieder in Trebes zum packen.

Nun geht es  erst einmal ans Meer. Dazu aber im nächsten Blog mehr.

Uns geht es gut – alles prima – ausser des Geruchs gab es bisher auch keine Probleme mit den Waldbränden.

 

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