Heute ließen wir etwas ruhiger angehen. Wir schliefen ja alle unter freiem Himmel, aber anders als den anderen Tagen, wurde es in dieser Nacht doch ziemlich feucht. Trotzdem war es super schön und vor allem kühl.
In der Nacht singt die Temperatur auf angenehme 20 Grad.
Nachdem alle wach geworden sind und viele Fahrradtruppen an uns vorbeigefahren sind, fuhren wir ein kleines Stück weiter nach Parazza. Hier gab es erste einmal in Ruhe ein Frühstück.


Schon beim Anlegen mit dem Hausboot spürt man die entspannte Atmosphäre. Alte Natursteinhäuser, schmale Gassen und der kleine Hafen laden dazu ein, das Tempo zu drosseln. Über allem erhebt sich das eindrucksvolle Château de Paraza, ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert, das heute ein Weingut beherbergt. Von hier aus bietet sich ein wunderschöner Blick über die Weinberge und den Kanal. Dies war unser Ziel.
Paraza ist von weitläufigen Reben umgeben. Die Region zählt zu den traditionsreichen Weinbaugebieten Südfrankreichs, und viele Winzer öffnen ihre Türen für Besucher so auch Chateau Parazza. Auf dem Weg fanden wir aber noch einen kleinen süßen Second Hand Laden. Naja Bilder sagen mehr…
Das Château de Paraza war einst im Besitz von Pierre-Paul Riquet, dem Erbauer des Canal du Midi. Der visionäre Ingenieur soll hier häufig Gäste empfangen und an seinem Jahrhundertprojekt gearbeitet haben. Damit ist Paraza eng mit der Geschichte des Kanals verbunden und bis heute ein besonderer Ort für alle, die auf den Spuren des Canal du Midi reisen.



Amei hat aber wirklich etwas gefunden….




Das Château de Paraza war einst im Besitz von Pierre-Paul Riquet, dem Erbauer des Canal du Midi. Der visionäre Ingenieur soll hier häufig Gäste empfangen und an seinem Jahrhundertprojekt gearbeitet haben. Damit ist Paraza eng mit der Geschichte des Kanals verbunden und bis heute ein besonderer Ort für alle, die auf den Spuren des Canal du Midi reisen.




Es war ja schon kurz vor 12 und so stand einer Weinprobe nichts im Wege. Die Kinder durften riechen und wir trinken.
Die Weine waren wirklich gut und auch nicht billig. Die Top Rotweine lagen schon bei 35-60 Euro. Wir blieben bei Easy Drinking Weisswein, den wir auch mitnahmen.




Weiter ging es unser Wasserproblem zu lösen.
Bei der nächsten Pumpstation konnte man uns endlich helfen. Die erste Pumpe ging zwar wieder nicht wirklich, aber an der zweiten wurden wir endlich erleichtert. 400 Liter wurden abgepumpt. Nun sollten wir bis Sonntag hinkommen.
Endlich wieder duschen!



Die Landschaft wurde hügeliger und die Schleusen häufiger. Außerdem sind auch mehr Boote unterwegs. Aufwärts Schleusen ist immer spannender, da das Wasser in Maßen auf einen zukommt.





Es bleibt immerwieder Zentimeterarbeit.


In Homps machten wir den nächsten Stop. Homps mag heute ein beschauliches Dorf mit knapp 600 Einwohnern sein, doch entlang des Canal du Midi spielte der Ort einst eine bedeutende Rolle. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Homps zum drittgrößten Hafen am Kanal. Von hier aus wurden unzählige Fässer mit Wein aus dem Minervois auf Lastkähne verladen und bis nach Toulouse, Bordeaux und Sète transportiert. So ähnlich agierten wir heute auch, wir nutzen Homps um ltzmalig unsere Vorräte aufzufüllen.



Kurz nach Homps konnte wir noch einen Zwischenstopp mit einer Schwimmgelegenheit machen. Ein Badesee lag direkt auf dem Weg. Leider nicht wirklich schön, daher fiel der Besuch eher kurz aus.


Wenn es mal nicht klappt mit der Schleuse!! Bei Johann natürlich nicht.




Eine Schleuse schafften wir noch nach dem Schwimmstopp, um 19 Uhr schliessen die Schleusen. Wir die Nacht machten wir das Boot wieder wild fest. Diese Variante fanden deutlich schöner, als in einem Hafen und so vielen anderen Booten.

Der Wurf von Felix passte übrigens! Ein klassischer Sport hier an Bord. Mit einem Wurf den Poller zu treffen um festzumachen.


Der Ausklang des Abends war ein gemütliches Beisammensein mit Käschern ( Currysauce ist ein guter köder), Magentangeln, Musik und schönem Abendessen.


Morgen geht es schon weiter zum finalen Ort Trebes. Hier zucken die Blitze am Horizont, drückt uns die Daumen dass es morgen noch ein wenig hält. Noch ist es super schön und sehr besonders in der Abendstimmung.
