Und wieder einer dieser schlimmen Tage -> der letzte wirkliche Urlaubstag! Frühstück heute mal auf der Terrasse vom „Zeigezimmer“ – mal eine kleine Abwechslung und bei dem schönen Wetter einfach herrlich. Im Anschluss Koffer packen und alles in unseren kleinen Corsa stopfen! Bis zum Abflug um 17 Uhr hatten wir noch viel Zeit und konnten noch eine Tour über die Insel machen.

Piso Livadi, ein kleiner Hafenort, war unsere erster Stopp. Eigentlich gab es nichts so besonderes zu sehen, aber für einen kleinen Stopp war es sehr schön. Von hier fahren Bootstouren und auch die Fischerboote ab. Wir blieben nur kurz und fuhren weiter in die Inselmitte.

Es ging zu den Marmorsteinbrüchen von Paros. Der berühmte parische Marmor wurde in diesen Steinbrüchen abgebaut und war die Hauptquelle für den Wohlstand der Insel in allen Epochen der Geschichte.
Parischer Marmor ist für seine Reinheit und Transparenz bekannt. Diese einzigartige Transparenz ermöglicht es dem Licht, bis zu einer Tiefe von 3,5 cm einzudringen (im Vergleich zu 2,5 cm beim italienischen Carrera-Marmor und 1,5 cm beim Pentelis-Marmor). Berühmte Bildhauer wie Feidias, Agorakritos, Praxitelis und Skopas arbeiteten mit dem Marmor von Paros. Meisterwerke der Antike wurden aus dem reinen weißen Marmor geschaffen, wie zum Beispiel: die Venus von Milo, Hermes von Praxitelis, Korai der Akropolis, Nike von Delos, der Tempel des Apollo und der Schatz von Sifnos in Delphi, der Tempel des Zeuss in Olympia und der Tempel des Apollo auf Delos.
Leider gibt es hiervon nur noch wenig zu sehen und das Gebiet ist abgesperrt. Es führt zwar eine Straße aus Marmor ein Stück weit, aber diese endet abrupt und es ist unklar was sie bewirken soll oder sollte.
So kraxelten wir ein wenig herum und verscheuchten die Schlangen. Wir hielten uns natürlich an die Warnschilder und gingen nicht in die Höhle, sondern fuhren weiter an den Strand.

Der Paros Kite Beach – verlassen wie alle Strände zur Zeit, aber dennoch schön. Leider keine Kitesurfer weit und breit. Er liegt an der Westseite der Insel und man kann die Fähre nach Antiparos von hier gut sehen. Antiparos gilt im Sommer als Ziel vieler Promis.
Wir genossen noch einmal die Sonne, die beiden großen Mädels erfreuten sich an ihren Büchern und die anderen drei erkundeten die Umgebung.

Vorm Flug blieb noch Zeit für einen Kaffee und Kakao – Aliki lag gleich in der Nähe des Flughafens und war ein noch pitoreskeres Hafenörtchen. Ein Abendessen in den Fischrestaurants hier hat sicher auch was. Für uns reichte es nur für etwas zu trinken.

Wir hatten trotzdem noch so viel Zeit und der Mann von der Autovermietung empfahl uns noch einmal in der Nähe etwas auszuspannen. Der Flughafen sei so klein, es gingen heute noch drei Flieger nach Athen. Jeweils würde ich sagen mit etwa 60-80 Passagieren, also absolut überschaubar.
Zeit für Blumenwiesen…..

Der Flug selbst war nur 40 Minuten kurz und wir flogen mit einer Propellermaschine. Einmal abheben – hoch – und wieder runter. Ich glaube wir haben länger auf den Shuttle vom Hotel gewartet, als dass wir geflogen sind.

Übrigens, dies ist unser Golden Beach von gestern, mit dem hier Werbung gemacht wird.

In Athen wollten wir garnicht mehr in die Innenstadt zurück. Es war 19:20 Uhr, als wir im Hotel waren. Der Aufwand wäre zu hoch gewesen und morgen früh um kurz nach neun geht unser Flieger zurück. Aus diesem Grund hatten wir ein Hotel in der Nähe des Flughafens und hatten noch ein schönes Abendessen.
Hier im Randbezirk konnte man die Krise der letzten Jahre in Griechenland schon deutlich sehen. Viele Läden standen leer, die Straßen in einem schlechten Zustand und auch sonst war es hier nicht besonders schön.
Das Essen hingegen war absolut in Ordnung und zudem das günstigste der gesamten Reise. Der Mini Burger, so hieß er wirklich, war nicht wirklich mini und auch die anderen Portionen waren nicht zu schaffen.

Morgen früh geht es heimwärts. Am Mittag sollten wir wieder in Düsseldorf sein und am späten Nachmittag back Home!
Wir melden uns noch einmal! Schön, daß Ihr wieder dabei ward! Gute Nacht!