Website-Icon FriMaLiJoAm – Weltreise mit drei Kindern

Pont du Gard & Port Cassafieres – Start Canal Du Midi

Montelimar war ein wirklicher schönes Fleckchen Erde und am Morgen machten wir noch eine kleine Tour durch die Stadt.

Vorher gab es noch Frühstück im Ibis, was sogar besser war als gedacht.

Montélimar trägt den Beinamen „Hauptstadt des Nougats“. Die traditionelle Süßigkeit wird hier seit Jahrhunderten hergestellt und besteht hauptsächlich aus Honig, Mandeln, Eiweiß und Zucker. Zahlreiche Manufakturen und Museen laden Besucher dazu ein, die Geschichte und Herstellung des Nougats kennenzulernen. Leider war zwar ein Laden um 9 Uhr schon auf, aber eine Führung oder Verkostung gab es leider nicht. Dafür hatten wir Zeit die Altstadt anzuschauen.

Ein Spaziergang durch die Altstadt führt vorbei an engen Gassen, kleinen Plätzen, Cafés und Boutiquen. Besonders den Marktplatz mit den Sonnenblumenfahnen fanden wir total gut.

Bis zum Startpunkt der Bootstour waren es noch 2,5 Stunden und genau in der Hälfte lag die Pont Du Gard. Auf dem Weg trafen wir sogar noch einige Reiter, die gleich die Stiere in der Stadt präsentieren wollten- für uns ging direkt zur großen Brücke, vorbei an den Ahorn Azalehen 

 

Der Pont du Gard gehört zu den beeindruckendsten Bauwerken der Antike und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südfrankreichs. Das fast 2.000 Jahre alte Aquädukt überspannt den Fluss Gardon und ist ein außergewöhnliches Zeugnis römischer Ingenieurskunst. Seit 1985 gehört der Pont du Gard zum UNESCO-Weltkulturerbe und zieht jedes Jahr Millionen Besucher aus aller Welt an.

Der Pont du Gard wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut und war Teil eines rund 50 Kilometer langen Aquädukts, das die römische Stadt Nîmes mit frischem Quellwasser versorgte. Das Bauwerk ist etwa 49 Meter hoch und besteht aus drei übereinanderliegenden Bogenreihen. Beeindruckend ist, dass die riesigen Kalksteinblöcke größtenteils ohne Mörtel präzise aufeinandergefügt wurden.

Die Konstruktion war nicht nur stabil, sondern auch äußerst präzise: Das Wasser floss mit einem minimalen Gefälle von nur wenigen Zentimetern pro Kilometer bis nach Nîmes – eine technische Meisterleistung für die damalige Zeit.

Für uns ein toller Fotostopp und ein willkommene Abkühlung mittlerweile waren es über 35 Grad.

Weiter zum Auftakt unserer Hausbootstour. Startpunkt ist der Port Cassafieres und der Abschluss etwa 100 km mit dem Auto entfernt in Carcassone. Wir wissen das so genau, weil Sophie und Marc während alle anderen das Boot beluden und die Einweisung bekamen ein Auto schon einmal nach Carcassone brachten, damit wir am Ende der Tour auch wieder zurück kamen.

Es dauerte einige Zeit, zum einen das mit den Auto, aber auch all die Vorräte, Klamotten usw. aufs Boot zu bekommen.

Die Einweisung mit Jens schien speziell gewesen zu sein, aber immerhin hat er uns eine gute Stelle zum schwimmen empfohlen.

Lagebesprechung vor der Abfahrt. Friederike ist wieder Kapitänin, Felix Co Kapitän und Johann Junior Kapitän. Johann fuhr als erster und später auch Amei und Friederike.

Es kamen gleich ein paar enge Brücken und die erste Schleuse, aber mittlerweile waren wir ja einigermaßen erfahren und meisterten alle Hürden perfekt.

Vorbei an Freizeitparks und schönster Landschaft ging es zur ersten Schleuse. Zum ersten Mal ein Rundschleuse. So etwas gibt es glaube ich nur hier und entsprechend waren wir etwas überfordert. Hat aber trotzdem ganz gut geklappt.

Ziel war der Fluss L’Herault. Dieser sollte super sauber sein und dort wollten wir schwimmen und zu Abendessen.

 

 

Das Wasser war super, zwar sehr warm, aber trotzdem erfrischen. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Pesto und Salat.

Gekrönt mir einem Regenbogen und dem Glück, dass das Gewitter doch vorbeizog.

 

Alle waren tot müde und  man musste sich die Positionen im Boot noch suchen. Dazu aber ein anderes Mal mehr. Ich geh nun mal gucken wer die WM gewinnt. Gute Nacht.

Die mobile Version verlassen